Montag, 29. August 2011
gutes Wochenende :)
Mit etwas Verspaetung moechte ich jetzt dann doch noch vom letzten Wochenende verichten, das, zum ersten Mal nicht einmal langweilig war. Freitag Abend um ca. 23:30 ruft mich Sir Azmi, ein Afs Volunteer an, dass er mich morgen mit zum Shoppen nach Alostar nimmt. Alostar ist eine andere grosse Stadt in der es viele riesige Shoppingkomplexe gibt. Da meine Familie nichts dagengen hat, ging es dann fuer Daniela und Simon, zwei andere deutsche Austauschschueler in Perlis morgens los. Wir sind dann zuerst mal in einen riesigen Shoppingcenter gefahren, der, jaaa, ein Glueck auch in der Fastenzeit einen geoeffneten Pizzahut hat. Ein richtiger Luxus, nach einen Monat fast ausschliesslich Reis endlich mal wieder Pizza. Eigendlich faste ich ja mit meiner Familie mit, aber an diesem Wochenede hab ich dann mal Pause gemacht. Danach sind wir dann noch ein bisschen shoppen gegangen, jedoch ist fuer grosse Leute in Asien nicht viel mit Shoppen. Aber Spass hats trotzdem gemacht, besonders als wir ein Donut geschaeft gefunden hat, das Donuts aller Art verkauft hat. Fuer ca umgerechtnet 40 ct. pro Stueck. Danach sind wir noch mit Sir Azmi nach Kuala Perlis gefahren, zu einem riesigem Restaurant, wo wir tausend verschiedene Fischarten gegessen haben. Kuala Perlis ist direkt am Meer und deshalb haben wir abends den Sonnenuntergang beobachten koennen, der wriklich schoen war. Danach hab ich noch bei Daniela geschlafen, da ich leider sehr weit weg von den anderen Austauschschuelern wohne. Das war auf jeden Fall auch sehr lustig, besonders da wir am naechsten Morgen um halb 5 oder so aufgestanden sind, um Pfannkuchen fuer ihre Familie und uns zu machen. Ihre Schwester hats jedenfalls geschmeckt, der Rest der Familie war leider noch nicht von ihrem Urlaub zurueck. Also konnte ich ihre Reaktion nicht sehen. Schade!
Dann hat mich Sir Azmi wieder nach Hause gefahren, wo mich eine Stunde spaeter dann meine chinesische Freundin Lily dann abgeholt hat und mit nach Kaki Bukit genommen hat, wo wir chinesisch und mit Staebchen essen gegangen sind. Das Essen war echt gut, wir haben chinesische Nudeln mit Sosse gegessen und dazu Milo Ais (Eiskalter Kakao) getrunken. Echt koestlich! Danach sind wir mit den anderen Freunden aus der Schule, die bei ihr im Dorf wohnen nach Gua Kelam gefahren, das ist eine Hoehle, durch die am auf einem Steg gehen kann. Gua Kelam ist toll beleuchtet und auch sehr beeindruckend, da unter einem Wasser f;liesst und die ganzen Waende wegen dem Steinen und dem Wasser glitzern. Dann sind wir zu einem See gefahren (natuerlich alles mit Motorraedern), der eine Art Gang durch den See hat, den man Knietief sehr weit in den See gehen kann. Und was auch noch neu fuer mich war, dass das Wasser bestimmt 30 Grad oder waermer hatte. Haette ich mir ja eigendlich denken koennen, ein stehendes Gewaesser und das ganzen jahr 30 Grad oder waermer, aber es ueberrascht einen doch, wenn man dann merkt, dass das Wasser waeremer ist als die Luft. Dann sind wir wieder einmal Essen gegangen (man merkt hier wirklich, wie wichtig Essen in Malaysia ist) diesmal eine Art gefuellte Dampfnudel. Auch total lecker. Ich sehs schon kommen,dass ich nach diesem Jahr wirklich fett sein werde :D
Wieder zuhause hat mir dann meine familie erzaehlt, dass wir Fastenbrechen in der Moschee machen warden, also hat mir meine Gastmutter den groesstmoeglichen Baju Kurung ( traditionelle Kleidung ) besorgt und dann sind wir zur Moschee gefahren. Dort war an diesem Tag wirklich fast das ganze Dorf, zuerst beten die Muslime in der Moschee, ich h=bin dann mit den anderen die nicht beten konnten oder noch Essen vorbereitet haben, draussen geblieben. Danach wird dann gegessen, und es ist eine tolle Atmosphaere, gemiensam mit dem Dorf zu essen. Jeder kann sich nehmen soviel er essen kann, jeder hilft danach und davor und jeder kann sich setzen zu wem er will und ist willkommen.
Sonntag, 21. August 2011
Dorfleben :)
Wie in meinem ersten Bericht schon erwaehnt wohne ich hier ziemlich auf dem Dorf. Das ist zwar etwas nevig, da meine ganzen Freunden aus der Schule in anderen Doerfern wohnen, andererseits ist es auch ziemlich interessant. Ich lebe hier mit meiner Familie, das heisst meine beiden Schwestern, meiner Mutter und meinem Vater und der Frau meines aelteren Bruders in einem kleinem Haus, bei dem wir in Detuschland sagen wueder, dass es zu klein fuer diese vielen Menschen ist, hier ist es aber, glaube ich ziemlich normal. Dorf-Atmosphaere ist was ganz anderes, wie ich es in Deutschland jemals erlebt habe. Familie spielt hier eine sehr grosse Rolle, man verbringt mit ihnen eigendlich den ganzen Tag. Jeden Dienstag Abend okmmt meine ganze Grossfamilie uns besuchen, das heisst wir essen zusammen und spielen mit den kleineren Kindern ider schauen fern. Kommt nicht die Familie, kommen meistens die ganzen Kinder und Freunde aus der Nachbarschaft. Ist schon ganz lustig, da wir dann Spiele spielen, die ich mit 8 oder 9 gespielt habe ;) Aber es ist ein tolles Gefuehl, da jeder kommen kann wan er will, wenn man keine Lust hat kommt man halt nicht. Aber jeder ist willkommen. Es isnd immer Leute da, die mit dr reden wollen und andere Kinder/ Jugendliche, die mit die spielen. Allerdings kann einen das auch aufregen, da man hier sowas wie Privatsphaere nicht kennt. In meinem Zimmer sind immer nch meine Schweter und auch freunde, und manchmal denke ich mir nur so: ich will jetzt mal niemanden sehen und allein sein. Aber insgesammt, ist es echt toll, ein richtiges Dorfleben kennenzulernen. Man merkt aber auch, dass hier Europaeer nicht oft gesehen werden. In der Schule habe ich ja schon beschrieben, wie es mir geht, aber auch zuhause in unserem Dorf oder ausserhalb merkt man es immer wieder. Zum Beispiel muss man, wenn in unser Dorf will, an 2 Polizeistationen vorbei, ich weiss auch nocht genau warum die da sind, ich glaub weil wir ziemlich nah an thailand wohnen. Jedenfalls als ich das erste Mal mit meiner Familie daran vorbeigekommen bin, musten alle aussteigen, ich musste meinen Wohnort in Deutschland, meinen Namen natuerlich und den von me inen Eltern in Deutschland sagen. Und mir hat Sir Azmi, ein AFS Volunteer erzaehlt, dass in meinem Dorf vor 2 Wochen schon mal eine Deutsche war, zwar nur fuer 2 Monate, aber die musste dierkt als sie das erste Mal ins Dorf kam, mit den Polizisten auf die Wache fahren und dort erstmal einen Zettel mit ihren Gruenden uasfuellen, warum sie nach Malaysia gekommen ist. Diese Maedchen ist sowieso sehr beruehmt hier. Ich werde immerwieder gefragt, 1. Warum ich wiedergekommen bin ( sie verwechslen mich mit ihr, obwhl sie mir ueberhauptnicht aehnlich sieht)2. Ob sie meine Schweter ist & 3. Ob ich sie kenne. Ein anderes Beispiel, das mir immerwieder klar macht, dasss es hier nicht oft hellhaeutige Leute gibt, ist wenn ich kleine Kinder oder Babys sehe. Manche Babys fangen an zu weinen, andere wollen ubedingt meine Haut anfassen, andere sind so schuechtern dass sie erstmal weglaufen etc.
UEber haupt merke ich hier erst richit, was es heisst, Freiheit zu haben und unabhaengig zu sein. Ich bin hier von jedem abhaengig, meiner gastschwester, da nur sie mich im Dorf mit dem Motorrad itnehmen ann, meinem Vater, da nur er Auto fahren kann und ich weder Auto noch Motot=rrad fahren kann / darf, merke ich erst jetzt, was es dich fuer ein luxus ist, jederzeit1. ein auto zur verfuegung zu haben und 2. mehrere Leute zu kennen, die es auch fahren koennen. Dann bin ich in der SChule total von meinen Freunden abhaengig, da ich leider immernoch nicht viel verstehe und sie mir deshalb alles uebersetzen muessen, mich zu den kalssenzimmern bringen und mir sagen, wann wir pause haben oder nach ahuse gehen keonnen, da das immermal wieder variiert.
Was ich auch nich von deutschland kenne, ist das wir hier manchmal fuers ganze dorf kochen, und dann in die Moschee gehen und dirt essen. es ist ein tolles Gefuehl, wenn sich jeder nehmen kann und jeder mal essen kocht.
Da ich in Deutschland jedoch nicht jemand bin, der lange zuhause rumsitzt und fernseh schaut, wie es hier oefters der fall ist, ist mir doch schon sehr oft langweilig. Und dann haben ich hier das Problem, dass ich keine chance hab rauszukommen, wenn nicht meine freunde mich abholen. Das kene ich von Deutschland auch nicht, da ich da einfach mit em Fahrrad irgendwohin fahren kann und mirkeine Sorgen machen muss, ob ich ueberhaut noch was nan dem tag erleben werde. Jedoch hab ich mittlerweile gute freunde gefunden, die mich abholen kommen. Das ist auch soetwas, was in deutschland nie passieren wuede, dann hat mir meine freundin erzaehlt, dass ihre eltern mich ah=bholen kommen, und wir zusammen essen gehen. Sie ahben mich eingeladen, obwohl sie mich davor nicht gekannt haben. haben mir suessigkeiten geschenkt und haben sich sogar noch bedankt, dass ich mit ihnen essen will. Dann haben sie mir halb Perlis gezeigt und wir sind widcer essen gegangen. Gastfreundschaft pur :)
Samstag, 13. August 2011
Fasten und Essen
Fasten
Vom 1.August bis zum 30. August wird bei Muslimen gefastet. Da ich in einer muslimischen Familie wohne, Habe ich das ziemlich gut miterleben koennen. Man fastet nach dem Monskalendar der Muslime, also steht man hier in perlis um halb 5 morgens auf, isst bis viertel vor 5 und darf abends erst um 7:30 und, je nachdem welcher Tag, 5-10 Mintuten spaeter wieder essen. Ich habe auch gefastet. und muss sagen: Es ist hier gar nichtmal so schwer ], nciths zu essen und zu trinken, da jeder nichts isst. Den ersten Tag durfte ich von meienr Familien aus nur den halben tag fasten, und ich muss sagen, es fuehlt sich scheisse an, alleine etwas zu essen, waehrend die andrern den ganzen Tag nichts essen und trinken. An den ersten Tagen und auch noch danach ist man allerdings so muede, dass ich mich nach der Schule immer 2 Stunden hinlege und schlafe. Fuer meine Familie ist das allerdings kein Problem, da jeder nach der Schule erst mal schlafen geht, man hat ja nichts besseres zu tun. Am Abend isst an dafuer dann umso mehr, wir fangen meist mit kleinen teigbaellchen an, die in oel gebraten werden, getrockneten fruechten und Roti Canai, ein gefuelltes brot, dasss extrem lecker ist. Danach gibts dann Reis mit tausenden Sossen, natuerlich huehnchen und Fisch, was beides total gut schmeckt, auch wenn ich in Deutschland keinen Fisch mag, muss ich sagen, dass er hier viel besser schmeckt. Nach dem richtigen Essen gibts dann wieder Fruechte, dann isst man, wenn man immernoch Hunger hat auch noch mi goreng, (gebratene Nudeln) oder nochmal eine Portion Reis.

Essen
Jetzt moechte ich auch noch etwas ueber das Essen hier in Malaysia gerichten, denn ich muss sagen, das Essen ist Spitze. Juli und August sind hier die Monate in denen es die meisten Fruechte gibt, und die werden auch, wenn man grad nicht fastet immer gegessen. Hier gibt es zum Bespiel Durian, Rambutan und vielen andere Fruechte, von denen ich meistens vergesse wie sie heissen, da es einfach zu viele sind. Hier seht ihr mal eine kleine Auswahl.



Ueberhaupt ist Essen hier sehr wichtig, waehrend Ramadan gibt es hier abends Pasar Ramadan, ein Markt an dem man s gut wie alles kaufen kann, was man essen will. Wenn kein Ramadan ist, gibt es hier wohl in jedem ort einen kleinen Essensmarkt. Dort kaufen wir dann manchmal kleine Fleischspiesse, die in Oel gebraten wurden, oder Roti Canai oder einfach ein Paar Fruechte. Ausserdem kann man viele Saefte kaufen, die man dann natuerlich mit eiswuerfeln bekommt. Die Saefte nd auch total geil, dann gibts frisch gepressten Apfelsaft, Saft aus Rambutan, Kokosnuss, Kalten Kakao, der allerdings nicht mit Milch, sndern mit Wasser gemischt wird, und viele andere.
Ich vermiss das deutsche Essen aber trotzdem.
Sonntag, 31. Juli 2011
die ersten 2 Wochen
Selamat tenga hari,
Jetzt melde ich mich das erste Mal aus Malaysia, leider etwas verspaetet. Zuerst mal ein paar Informationen zu Malaysia: Malaysia liegt in Asien, unterhalb von Thailand und ist in zwei Teile aufgeteilt, der eine Teil liegt auf der malayischen Halbinsel und der andere auf Borneo. Ich lebe auf der malayischen Halbinsel gan im Norden im kleinsten Bundesstaat namens Perlis. Am 13.07 bin ich mit 18 anderen Deutschen nach Malaysia geflogen. Wir sind ueber Nacht geflogen, mit einmal umsteigen im Bangkok. Schliesslich, nach 13 Stunden Flug kar, der Hauptstadt von Malaysia an. Nach dem Auschecken, Koffersuche, und dem Treffen der AFS-Betreuer ging es dann mit dem Bus weiter, da der Flughafen ausserhalb liegt. Um ca. 20 Uhr sind wir dann im Dunkeln in der Hauptstadt Kuala Lumpur angekommen. Kuala Lumpur ist bei Nacht wunderschoen, die Petronas Towers und alle anderen grossen Gebaeude sind beleuchtet, in den Baeumen haengen Lichterketten und ueberall haengt die malayische Flagge. Als ich das erste Mal in Kuala Lumpur und ueberhaupt in Malaysia aus dem klimatisiertem Bus ausgestiegen bin, kam mir zu zuerst ein Schwall Abgase und total warme Luft entgegen, sodass man erst mal gar nichts machen kann, ausser stehen bleiben und sich an das neue klima zu gewoehnen. In unserem Hotel, in dem wir zwei Naechte bleiben sollten, trafen wri dann auch die anderen jugendlichen, die nach Malaysia geflogen sind. Wir Deutschen waren die groesste Gruppe, sonst sind da noch Spanier, Italiener, Ungarner, Portugiesen, Amerikaner, Belgier, Schweizer, Franzosen und eine aus Venezuela. Insgesammt 52 Leute, die aus der ganzen Welt nach Malaysia geflogen sind. Nach der ersten, nicht so erhohlsamen Nacht im Hotel, da ich noch ueberhaupt nicht muede war, ging es am naesten Morgen mit Unterricht in Kultur, Sprache und Benehmen weiter, um die ersten Fettnaepfchen zu vermeiden. Nachmittags sind wir dann Kuala Lumpur besichtigen gegangen, leider haben wir wegen dem knappen Zeitplan die petronas Towers nur von weitem sehen koennen. Dafuer waren wir in einem riesigen Shoppingcenter, in dem man, wie auch auf jeder Strasse, alles kaufen kann. Traditionelle und moderne Kleidung, Essen, Touristen Artikel, Spielzeug und Handwerk. Danach sind wir noch einen Indischen Tempel anschauen gegangen, er war wunderschoen. Ueberall Statuen von Goettern, alles ist bunt, ich haben selten so ein schoenes Gebaeude gesehen. h
Nachdem wir dann diesen temple bestaunt hatten, waren wir alle so muede, dass wri nurnoch zurueck ins Hotel wollten. Kuala Lumpur ist zwar total schoen, jedoch auch sehr anstregend. Da es hier das ganze Jahr um die 30 Grad Celsius hat, und in der Stadt dann noch Bagase und Essensgeruch hinzukommen, ist es doch sehr anstrengend die Stadt zu besichtigen.
Am naesten Tag sollten wir dann unsere Gastfamilien treffen, jedoch ist Perlis von Kuala Lumpur so weit entfernt, dass ich und fuenf andere, deren Gastfamilien in Perlis wohnen noch 7 Stunden Bus gefahren, bis wir dann morgens um 6 Uhr unsere Gastfamilien getroffen haben. Fuer mich war das sehr aufregend, das es mir nicht gelungen war, mit ihnen Kontakt aufzunehmen, da Briefe drei Wochen dauern und eine E-mail-Adresse haben sie nicht. In Malaysia gibt es drei verschiedene Bevoelkerungsgruppen, Muslime, Chinesen und Inder. Meine Gastfamilie ist muslimisch und besteht aus meinen beiden Schwestern und meinen Eltern. Allerdings wohnt zur Zeit auch noch mein Bruder und seine Frau hier. Sie sind alle total nett und helfen mir die Sprache schnell zu lernen. Wir wohnen hier in einer kleinen Wohnsiedlung, die nur ein paar Lebensmittellaeden, eine Grundschule und einen Spielplatz hat. Um von einer Strasse in die andere zu kommen, faehrt man mit dem Motorrad. Ich war zuerst etwas verwirrt, als ich drei kleine Kinder auf einem Motorrad fahren sah. Als ich dann das erst Mal in unserem Haus ankam, haben mir meine Eltern gleich suesse malayische Teilchen zu Essen gegeben. Essen ist naemlich fuer die Malayen sehr wichtig, einem wird bei jeder Gelegenheit etwas zu essen angeboten. Es abzulehnen waere unhoeflich. Allerdings ist das Essen auch so lecker, dass man meistens auch gar nicht ableben will. Das Essen besteht aus Reis mit verschiedenen Sossen und Huehnchen oder Rind. Zum Nachtisch essen wir dann meistens Fruechte, wie die landestypischen Fruechte Durian und Kokosnuss. Bei muslimischen Familien wird auf dem Boden und mit den Fingern gegessen, genauso wie man die Schuhe vor dem Betreten des Hauses auszieht und keine Hunde und Schweine beruehren darf. Was ich nicht wusste, ist, dass Muslime auch nicht Karten spielen duerfen, wie ich leider erfahren musste, als ich meine Schwester gefragt habe, ob sie Lust hat zu spielen. Sie duerfen das nicht, wie ich jetzt weiss, da fuer sie Glueckspiele mit Geldeinsaetzen verboten sind. Dass wir nicht mit Geld spielen, spielt dann keine Rolle. Da ich eher auf dem Land lebe, ist das familienleben hier sehr wichtig. Wir besuchen unsere Verwandten mindestens einmal in der Woche, und jeden Dienstag kommt die ganze Familie zu uns. Dann wird geredet, Fernseher geschaut, natuerlich gegessen oder mit den kleinen Kindern gespielt.
Nach 3 Tagen einleben in der familienbin ich dann in die Schule gegangen.am ersten Tag und auch noch jetzt,, komme ich mir vor wie ein Ausserirdischer, ueberall werde ich von Schuelern angesprochen, wie ich heisse, woher ich komm und ob sie mich im Facebook adden koennen, wenn ich durch die Schule laufe bekomme ich "I love you" oder "How are you" hinterhergerufen, antworte ich dann "Fine, and you", wissen sie nicht mehr weiter, da das Schulenglscih hier nicht so gut ist. Die Schueler sind aber alle total nett, jeder ist interessiert an Deutschland, will mit mir reden oder mich etwas fragen. In der Klasse freunde zu finden ist auch nicht so schwer wie ich gedacht hatte, da alle auf einen zugehen und mit mir reden wollen. Wenn sie sich unterhalten, und ich dazukomme, freuen sie sich und erklaeren mir kurz, ueber was sie reden. Es gibt hier Schuluniformen, Muslime tragen ein langes, weites, weisses, bis zu den Knien gehendes T’shirt und darunter einen blauen Rockund ein weisses Kopftuch. Chinesen und Inder tragen ein blaues Kleid, dass mich an eine Schuerze errinnert, und darunter ein weisses T’shirt. Allerdings sind auf meiner Schule von 800 Schuelerm nur ungefaehr 100 Chinesen und Inder. Ich trage die malayische Uniform, aber ohne das Kopftuch. Die Uniform ist sehr wichtig und muss immer perfekt sauber und gebuegelt sein. Schmuck, Schminke, elektronische Geraete (Handys und Fotoapperate) und Nagellack sind strengstens verboten. Das Lehrer- Schuelerverhaeltnis ist hier sehr gut, die Lehrer werden sehr respektvoll behandelt, am Anfang der Stunde steht man auf und begruesst sie, am Ende der Stunde bedankt man sich wieder bei ihnen. Trifft man sie allerdings ausserhalb des Klassenraums, kann man sich mit ihnen wie mit Freunden unterhalten. Die Schuldirektorin hat mich zum Beistiel direct zu sich nach hause fuer das neachste Wochenende eingeladen, meine klassenlehrerin hat mir gesagt, dass ich Hari Raya, das grosse Fest nach dem fasten-Monat bei ihr feiern werde. Am Montag musste ich mich vor der ganzen Schule auf Englisch vorstellen und 10 Minuten ueber mein Leben in Deutschland reden. Zum Glueck auf Englisch, Malaysisch kann ich trotz meiner Bemuehungen naemlich noch nicht gut, nur die Standartsaetze. Die Naturwissenschaften sind hier auch auf Englisch, was mich sehr freut, da ich in malayischen faechern wie Geschichte und Bahasa malayu nichts verstehen kann.
Da ich in Deutschland Handball gespielt habe, und ich das meinen Freunden in der Schule erzaelt habe, kamen sie direct am neachsten Tag zu mir und haben mich fuers Schulteam eingetragen. Mit diesem Team hatten wir dann auch gleich am Nachmittag ein Tunier gegen andere Schulen und ich muss sagen,. Die Stimmung war klasse. Obwohl wir ungefaehr eine Stunde Fahren mussten, sind einige Lehrer und Schueler und anfeuern gekommen. Allerdings wird hier handball etwas anders gespielt, zwar mit den gleichen regeln, aber es ist glaube ich weniger das Ziel, viele Tore zu schiessen, sondern nur, sie zu verhindern. Dementsprechend wurden die Spiele meist mit 2:2 oder 3:1 beendet. Da wir 2 Spiele gewonnen haben, sind wir auch ins Finale gekommen, leider haben wir dieses dann mit 2 Toren verloren.
So, das wars jetzt erst mal von mir, im August wird bei Muslimen gefastet, ich bin gespannt, wie ich das verkraften werde. Mir wurde zwar auch angeboten, nicht mitzufasten, aber ich will es auf jeden Fall probieren. Sampai jumpa lagi (bis bald) , Sophie
Jetzt melde ich mich das erste Mal aus Malaysia, leider etwas verspaetet. Zuerst mal ein paar Informationen zu Malaysia: Malaysia liegt in Asien, unterhalb von Thailand und ist in zwei Teile aufgeteilt, der eine Teil liegt auf der malayischen Halbinsel und der andere auf Borneo. Ich lebe auf der malayischen Halbinsel gan im Norden im kleinsten Bundesstaat namens Perlis. Am 13.07 bin ich mit 18 anderen Deutschen nach Malaysia geflogen. Wir sind ueber Nacht geflogen, mit einmal umsteigen im Bangkok. Schliesslich, nach 13 Stunden Flug kar, der Hauptstadt von Malaysia an. Nach dem Auschecken, Koffersuche, und dem Treffen der AFS-Betreuer ging es dann mit dem Bus weiter, da der Flughafen ausserhalb liegt. Um ca. 20 Uhr sind wir dann im Dunkeln in der Hauptstadt Kuala Lumpur angekommen. Kuala Lumpur ist bei Nacht wunderschoen, die Petronas Towers und alle anderen grossen Gebaeude sind beleuchtet, in den Baeumen haengen Lichterketten und ueberall haengt die malayische Flagge. Als ich das erste Mal in Kuala Lumpur und ueberhaupt in Malaysia aus dem klimatisiertem Bus ausgestiegen bin, kam mir zu zuerst ein Schwall Abgase und total warme Luft entgegen, sodass man erst mal gar nichts machen kann, ausser stehen bleiben und sich an das neue klima zu gewoehnen. In unserem Hotel, in dem wir zwei Naechte bleiben sollten, trafen wri dann auch die anderen jugendlichen, die nach Malaysia geflogen sind. Wir Deutschen waren die groesste Gruppe, sonst sind da noch Spanier, Italiener, Ungarner, Portugiesen, Amerikaner, Belgier, Schweizer, Franzosen und eine aus Venezuela. Insgesammt 52 Leute, die aus der ganzen Welt nach Malaysia geflogen sind. Nach der ersten, nicht so erhohlsamen Nacht im Hotel, da ich noch ueberhaupt nicht muede war, ging es am naesten Morgen mit Unterricht in Kultur, Sprache und Benehmen weiter, um die ersten Fettnaepfchen zu vermeiden. Nachmittags sind wir dann Kuala Lumpur besichtigen gegangen, leider haben wir wegen dem knappen Zeitplan die petronas Towers nur von weitem sehen koennen. Dafuer waren wir in einem riesigen Shoppingcenter, in dem man, wie auch auf jeder Strasse, alles kaufen kann. Traditionelle und moderne Kleidung, Essen, Touristen Artikel, Spielzeug und Handwerk. Danach sind wir noch einen Indischen Tempel anschauen gegangen, er war wunderschoen. Ueberall Statuen von Goettern, alles ist bunt, ich haben selten so ein schoenes Gebaeude gesehen. h
Nachdem wir dann diesen temple bestaunt hatten, waren wir alle so muede, dass wri nurnoch zurueck ins Hotel wollten. Kuala Lumpur ist zwar total schoen, jedoch auch sehr anstregend. Da es hier das ganze Jahr um die 30 Grad Celsius hat, und in der Stadt dann noch Bagase und Essensgeruch hinzukommen, ist es doch sehr anstrengend die Stadt zu besichtigen.
Am naesten Tag sollten wir dann unsere Gastfamilien treffen, jedoch ist Perlis von Kuala Lumpur so weit entfernt, dass ich und fuenf andere, deren Gastfamilien in Perlis wohnen noch 7 Stunden Bus gefahren, bis wir dann morgens um 6 Uhr unsere Gastfamilien getroffen haben. Fuer mich war das sehr aufregend, das es mir nicht gelungen war, mit ihnen Kontakt aufzunehmen, da Briefe drei Wochen dauern und eine E-mail-Adresse haben sie nicht. In Malaysia gibt es drei verschiedene Bevoelkerungsgruppen, Muslime, Chinesen und Inder. Meine Gastfamilie ist muslimisch und besteht aus meinen beiden Schwestern und meinen Eltern. Allerdings wohnt zur Zeit auch noch mein Bruder und seine Frau hier. Sie sind alle total nett und helfen mir die Sprache schnell zu lernen. Wir wohnen hier in einer kleinen Wohnsiedlung, die nur ein paar Lebensmittellaeden, eine Grundschule und einen Spielplatz hat. Um von einer Strasse in die andere zu kommen, faehrt man mit dem Motorrad. Ich war zuerst etwas verwirrt, als ich drei kleine Kinder auf einem Motorrad fahren sah. Als ich dann das erst Mal in unserem Haus ankam, haben mir meine Eltern gleich suesse malayische Teilchen zu Essen gegeben. Essen ist naemlich fuer die Malayen sehr wichtig, einem wird bei jeder Gelegenheit etwas zu essen angeboten. Es abzulehnen waere unhoeflich. Allerdings ist das Essen auch so lecker, dass man meistens auch gar nicht ableben will. Das Essen besteht aus Reis mit verschiedenen Sossen und Huehnchen oder Rind. Zum Nachtisch essen wir dann meistens Fruechte, wie die landestypischen Fruechte Durian und Kokosnuss. Bei muslimischen Familien wird auf dem Boden und mit den Fingern gegessen, genauso wie man die Schuhe vor dem Betreten des Hauses auszieht und keine Hunde und Schweine beruehren darf. Was ich nicht wusste, ist, dass Muslime auch nicht Karten spielen duerfen, wie ich leider erfahren musste, als ich meine Schwester gefragt habe, ob sie Lust hat zu spielen. Sie duerfen das nicht, wie ich jetzt weiss, da fuer sie Glueckspiele mit Geldeinsaetzen verboten sind. Dass wir nicht mit Geld spielen, spielt dann keine Rolle. Da ich eher auf dem Land lebe, ist das familienleben hier sehr wichtig. Wir besuchen unsere Verwandten mindestens einmal in der Woche, und jeden Dienstag kommt die ganze Familie zu uns. Dann wird geredet, Fernseher geschaut, natuerlich gegessen oder mit den kleinen Kindern gespielt.
Nach 3 Tagen einleben in der familienbin ich dann in die Schule gegangen.am ersten Tag und auch noch jetzt,, komme ich mir vor wie ein Ausserirdischer, ueberall werde ich von Schuelern angesprochen, wie ich heisse, woher ich komm und ob sie mich im Facebook adden koennen, wenn ich durch die Schule laufe bekomme ich "I love you" oder "How are you" hinterhergerufen, antworte ich dann "Fine, and you", wissen sie nicht mehr weiter, da das Schulenglscih hier nicht so gut ist. Die Schueler sind aber alle total nett, jeder ist interessiert an Deutschland, will mit mir reden oder mich etwas fragen. In der Klasse freunde zu finden ist auch nicht so schwer wie ich gedacht hatte, da alle auf einen zugehen und mit mir reden wollen. Wenn sie sich unterhalten, und ich dazukomme, freuen sie sich und erklaeren mir kurz, ueber was sie reden. Es gibt hier Schuluniformen, Muslime tragen ein langes, weites, weisses, bis zu den Knien gehendes T’shirt und darunter einen blauen Rockund ein weisses Kopftuch. Chinesen und Inder tragen ein blaues Kleid, dass mich an eine Schuerze errinnert, und darunter ein weisses T’shirt. Allerdings sind auf meiner Schule von 800 Schuelerm nur ungefaehr 100 Chinesen und Inder. Ich trage die malayische Uniform, aber ohne das Kopftuch. Die Uniform ist sehr wichtig und muss immer perfekt sauber und gebuegelt sein. Schmuck, Schminke, elektronische Geraete (Handys und Fotoapperate) und Nagellack sind strengstens verboten. Das Lehrer- Schuelerverhaeltnis ist hier sehr gut, die Lehrer werden sehr respektvoll behandelt, am Anfang der Stunde steht man auf und begruesst sie, am Ende der Stunde bedankt man sich wieder bei ihnen. Trifft man sie allerdings ausserhalb des Klassenraums, kann man sich mit ihnen wie mit Freunden unterhalten. Die Schuldirektorin hat mich zum Beistiel direct zu sich nach hause fuer das neachste Wochenende eingeladen, meine klassenlehrerin hat mir gesagt, dass ich Hari Raya, das grosse Fest nach dem fasten-Monat bei ihr feiern werde. Am Montag musste ich mich vor der ganzen Schule auf Englisch vorstellen und 10 Minuten ueber mein Leben in Deutschland reden. Zum Glueck auf Englisch, Malaysisch kann ich trotz meiner Bemuehungen naemlich noch nicht gut, nur die Standartsaetze. Die Naturwissenschaften sind hier auch auf Englisch, was mich sehr freut, da ich in malayischen faechern wie Geschichte und Bahasa malayu nichts verstehen kann.
Da ich in Deutschland Handball gespielt habe, und ich das meinen Freunden in der Schule erzaelt habe, kamen sie direct am neachsten Tag zu mir und haben mich fuers Schulteam eingetragen. Mit diesem Team hatten wir dann auch gleich am Nachmittag ein Tunier gegen andere Schulen und ich muss sagen,. Die Stimmung war klasse. Obwohl wir ungefaehr eine Stunde Fahren mussten, sind einige Lehrer und Schueler und anfeuern gekommen. Allerdings wird hier handball etwas anders gespielt, zwar mit den gleichen regeln, aber es ist glaube ich weniger das Ziel, viele Tore zu schiessen, sondern nur, sie zu verhindern. Dementsprechend wurden die Spiele meist mit 2:2 oder 3:1 beendet. Da wir 2 Spiele gewonnen haben, sind wir auch ins Finale gekommen, leider haben wir dieses dann mit 2 Toren verloren.
So, das wars jetzt erst mal von mir, im August wird bei Muslimen gefastet, ich bin gespannt, wie ich das verkraften werde. Mir wurde zwar auch angeboten, nicht mitzufasten, aber ich will es auf jeden Fall probieren. Sampai jumpa lagi (bis bald) , Sophie
Mittwoch, 29. Juni 2011
Noch 2 Wochen
Die Zeit rennt davon, es sind nurnoch 2 Wochen und ich muss immernoch tausende Sachen erledigen. Aber immerhin weiß ich endlich wo ich hinkomme: Ich werde in den Bundesstaat Perlis nach Padang Besar kommen. Perlis liegt im Norden von Malaysia und ist das kleinste Bundesland. Padang Besar ist eine Stadt direkt an der Grenze zu Thailand. ich glaube sie ist hauptsächlich für ihre Bahnhof und den riesigen Einkaufscenter bekannt :D . Auf der Karte seht ihr die Stadt ganz oben. Padang Besar hat 10.000 Einwohner, was ein bisschen kleiner ist wie die Stadt aus der ich komme, also für mich sehr gut. Außerdem weiß ich auch schon meine Schule, jedoch nur ihren Namen, im Internet kann man dazu nichts finden :( Von meiner Gastfamilie hab ich bisher nur den Namen und die Adresse, deshalb muss ich mich wohl noch etwas gedulden, bis die interessanteren Informationen kommen.
Mittwoch, 25. Mai 2011
Montag, 9. Mai 2011
Liebe Sophie,
dieses Geschenk passt garantiert in deinen Koffer, es ist klein, wiegt nichts und du kannst es überall hin mitnehmen!
Ich hoffe dass du, deine Familie, und deine Freunde viel Spaß daran haben werdet !
Hier ist er also, dein eigener Blog, in dem du deine besten Eindrücke, Erfahrungen, Bilder. Videos usw. dokumentieren kannst !
Ich wünsche dir eine ganz tolle Zeit !!
Viele Liebe Grüße,
Annika
dieses Geschenk passt garantiert in deinen Koffer, es ist klein, wiegt nichts und du kannst es überall hin mitnehmen!
Ich hoffe dass du, deine Familie, und deine Freunde viel Spaß daran haben werdet !
Hier ist er also, dein eigener Blog, in dem du deine besten Eindrücke, Erfahrungen, Bilder. Videos usw. dokumentieren kannst !
Ich wünsche dir eine ganz tolle Zeit !!
Viele Liebe Grüße,
Annika
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