Montag, 29. August 2011
gutes Wochenende :)
Mit etwas Verspaetung moechte ich jetzt dann doch noch vom letzten Wochenende verichten, das, zum ersten Mal nicht einmal langweilig war. Freitag Abend um ca. 23:30 ruft mich Sir Azmi, ein Afs Volunteer an, dass er mich morgen mit zum Shoppen nach Alostar nimmt. Alostar ist eine andere grosse Stadt in der es viele riesige Shoppingkomplexe gibt. Da meine Familie nichts dagengen hat, ging es dann fuer Daniela und Simon, zwei andere deutsche Austauschschueler in Perlis morgens los. Wir sind dann zuerst mal in einen riesigen Shoppingcenter gefahren, der, jaaa, ein Glueck auch in der Fastenzeit einen geoeffneten Pizzahut hat. Ein richtiger Luxus, nach einen Monat fast ausschliesslich Reis endlich mal wieder Pizza. Eigendlich faste ich ja mit meiner Familie mit, aber an diesem Wochenede hab ich dann mal Pause gemacht. Danach sind wir dann noch ein bisschen shoppen gegangen, jedoch ist fuer grosse Leute in Asien nicht viel mit Shoppen. Aber Spass hats trotzdem gemacht, besonders als wir ein Donut geschaeft gefunden hat, das Donuts aller Art verkauft hat. Fuer ca umgerechtnet 40 ct. pro Stueck. Danach sind wir noch mit Sir Azmi nach Kuala Perlis gefahren, zu einem riesigem Restaurant, wo wir tausend verschiedene Fischarten gegessen haben. Kuala Perlis ist direkt am Meer und deshalb haben wir abends den Sonnenuntergang beobachten koennen, der wriklich schoen war. Danach hab ich noch bei Daniela geschlafen, da ich leider sehr weit weg von den anderen Austauschschuelern wohne. Das war auf jeden Fall auch sehr lustig, besonders da wir am naechsten Morgen um halb 5 oder so aufgestanden sind, um Pfannkuchen fuer ihre Familie und uns zu machen. Ihre Schwester hats jedenfalls geschmeckt, der Rest der Familie war leider noch nicht von ihrem Urlaub zurueck. Also konnte ich ihre Reaktion nicht sehen. Schade!
Dann hat mich Sir Azmi wieder nach Hause gefahren, wo mich eine Stunde spaeter dann meine chinesische Freundin Lily dann abgeholt hat und mit nach Kaki Bukit genommen hat, wo wir chinesisch und mit Staebchen essen gegangen sind. Das Essen war echt gut, wir haben chinesische Nudeln mit Sosse gegessen und dazu Milo Ais (Eiskalter Kakao) getrunken. Echt koestlich! Danach sind wir mit den anderen Freunden aus der Schule, die bei ihr im Dorf wohnen nach Gua Kelam gefahren, das ist eine Hoehle, durch die am auf einem Steg gehen kann. Gua Kelam ist toll beleuchtet und auch sehr beeindruckend, da unter einem Wasser f;liesst und die ganzen Waende wegen dem Steinen und dem Wasser glitzern. Dann sind wir zu einem See gefahren (natuerlich alles mit Motorraedern), der eine Art Gang durch den See hat, den man Knietief sehr weit in den See gehen kann. Und was auch noch neu fuer mich war, dass das Wasser bestimmt 30 Grad oder waermer hatte. Haette ich mir ja eigendlich denken koennen, ein stehendes Gewaesser und das ganzen jahr 30 Grad oder waermer, aber es ueberrascht einen doch, wenn man dann merkt, dass das Wasser waeremer ist als die Luft. Dann sind wir wieder einmal Essen gegangen (man merkt hier wirklich, wie wichtig Essen in Malaysia ist) diesmal eine Art gefuellte Dampfnudel. Auch total lecker. Ich sehs schon kommen,dass ich nach diesem Jahr wirklich fett sein werde :D
Wieder zuhause hat mir dann meine familie erzaehlt, dass wir Fastenbrechen in der Moschee machen warden, also hat mir meine Gastmutter den groesstmoeglichen Baju Kurung ( traditionelle Kleidung ) besorgt und dann sind wir zur Moschee gefahren. Dort war an diesem Tag wirklich fast das ganze Dorf, zuerst beten die Muslime in der Moschee, ich h=bin dann mit den anderen die nicht beten konnten oder noch Essen vorbereitet haben, draussen geblieben. Danach wird dann gegessen, und es ist eine tolle Atmosphaere, gemiensam mit dem Dorf zu essen. Jeder kann sich nehmen soviel er essen kann, jeder hilft danach und davor und jeder kann sich setzen zu wem er will und ist willkommen.
Sonntag, 21. August 2011
Dorfleben :)
Wie in meinem ersten Bericht schon erwaehnt wohne ich hier ziemlich auf dem Dorf. Das ist zwar etwas nevig, da meine ganzen Freunden aus der Schule in anderen Doerfern wohnen, andererseits ist es auch ziemlich interessant. Ich lebe hier mit meiner Familie, das heisst meine beiden Schwestern, meiner Mutter und meinem Vater und der Frau meines aelteren Bruders in einem kleinem Haus, bei dem wir in Detuschland sagen wueder, dass es zu klein fuer diese vielen Menschen ist, hier ist es aber, glaube ich ziemlich normal. Dorf-Atmosphaere ist was ganz anderes, wie ich es in Deutschland jemals erlebt habe. Familie spielt hier eine sehr grosse Rolle, man verbringt mit ihnen eigendlich den ganzen Tag. Jeden Dienstag Abend okmmt meine ganze Grossfamilie uns besuchen, das heisst wir essen zusammen und spielen mit den kleineren Kindern ider schauen fern. Kommt nicht die Familie, kommen meistens die ganzen Kinder und Freunde aus der Nachbarschaft. Ist schon ganz lustig, da wir dann Spiele spielen, die ich mit 8 oder 9 gespielt habe ;) Aber es ist ein tolles Gefuehl, da jeder kommen kann wan er will, wenn man keine Lust hat kommt man halt nicht. Aber jeder ist willkommen. Es isnd immer Leute da, die mit dr reden wollen und andere Kinder/ Jugendliche, die mit die spielen. Allerdings kann einen das auch aufregen, da man hier sowas wie Privatsphaere nicht kennt. In meinem Zimmer sind immer nch meine Schweter und auch freunde, und manchmal denke ich mir nur so: ich will jetzt mal niemanden sehen und allein sein. Aber insgesammt, ist es echt toll, ein richtiges Dorfleben kennenzulernen. Man merkt aber auch, dass hier Europaeer nicht oft gesehen werden. In der Schule habe ich ja schon beschrieben, wie es mir geht, aber auch zuhause in unserem Dorf oder ausserhalb merkt man es immer wieder. Zum Beispiel muss man, wenn in unser Dorf will, an 2 Polizeistationen vorbei, ich weiss auch nocht genau warum die da sind, ich glaub weil wir ziemlich nah an thailand wohnen. Jedenfalls als ich das erste Mal mit meiner Familie daran vorbeigekommen bin, musten alle aussteigen, ich musste meinen Wohnort in Deutschland, meinen Namen natuerlich und den von me inen Eltern in Deutschland sagen. Und mir hat Sir Azmi, ein AFS Volunteer erzaehlt, dass in meinem Dorf vor 2 Wochen schon mal eine Deutsche war, zwar nur fuer 2 Monate, aber die musste dierkt als sie das erste Mal ins Dorf kam, mit den Polizisten auf die Wache fahren und dort erstmal einen Zettel mit ihren Gruenden uasfuellen, warum sie nach Malaysia gekommen ist. Diese Maedchen ist sowieso sehr beruehmt hier. Ich werde immerwieder gefragt, 1. Warum ich wiedergekommen bin ( sie verwechslen mich mit ihr, obwhl sie mir ueberhauptnicht aehnlich sieht)2. Ob sie meine Schweter ist & 3. Ob ich sie kenne. Ein anderes Beispiel, das mir immerwieder klar macht, dasss es hier nicht oft hellhaeutige Leute gibt, ist wenn ich kleine Kinder oder Babys sehe. Manche Babys fangen an zu weinen, andere wollen ubedingt meine Haut anfassen, andere sind so schuechtern dass sie erstmal weglaufen etc.
UEber haupt merke ich hier erst richit, was es heisst, Freiheit zu haben und unabhaengig zu sein. Ich bin hier von jedem abhaengig, meiner gastschwester, da nur sie mich im Dorf mit dem Motorrad itnehmen ann, meinem Vater, da nur er Auto fahren kann und ich weder Auto noch Motot=rrad fahren kann / darf, merke ich erst jetzt, was es dich fuer ein luxus ist, jederzeit1. ein auto zur verfuegung zu haben und 2. mehrere Leute zu kennen, die es auch fahren koennen. Dann bin ich in der SChule total von meinen Freunden abhaengig, da ich leider immernoch nicht viel verstehe und sie mir deshalb alles uebersetzen muessen, mich zu den kalssenzimmern bringen und mir sagen, wann wir pause haben oder nach ahuse gehen keonnen, da das immermal wieder variiert.
Was ich auch nich von deutschland kenne, ist das wir hier manchmal fuers ganze dorf kochen, und dann in die Moschee gehen und dirt essen. es ist ein tolles Gefuehl, wenn sich jeder nehmen kann und jeder mal essen kocht.
Da ich in Deutschland jedoch nicht jemand bin, der lange zuhause rumsitzt und fernseh schaut, wie es hier oefters der fall ist, ist mir doch schon sehr oft langweilig. Und dann haben ich hier das Problem, dass ich keine chance hab rauszukommen, wenn nicht meine freunde mich abholen. Das kene ich von Deutschland auch nicht, da ich da einfach mit em Fahrrad irgendwohin fahren kann und mirkeine Sorgen machen muss, ob ich ueberhaut noch was nan dem tag erleben werde. Jedoch hab ich mittlerweile gute freunde gefunden, die mich abholen kommen. Das ist auch soetwas, was in deutschland nie passieren wuede, dann hat mir meine freundin erzaehlt, dass ihre eltern mich ah=bholen kommen, und wir zusammen essen gehen. Sie ahben mich eingeladen, obwohl sie mich davor nicht gekannt haben. haben mir suessigkeiten geschenkt und haben sich sogar noch bedankt, dass ich mit ihnen essen will. Dann haben sie mir halb Perlis gezeigt und wir sind widcer essen gegangen. Gastfreundschaft pur :)
Samstag, 13. August 2011
Fasten und Essen
Fasten
Vom 1.August bis zum 30. August wird bei Muslimen gefastet. Da ich in einer muslimischen Familie wohne, Habe ich das ziemlich gut miterleben koennen. Man fastet nach dem Monskalendar der Muslime, also steht man hier in perlis um halb 5 morgens auf, isst bis viertel vor 5 und darf abends erst um 7:30 und, je nachdem welcher Tag, 5-10 Mintuten spaeter wieder essen. Ich habe auch gefastet. und muss sagen: Es ist hier gar nichtmal so schwer ], nciths zu essen und zu trinken, da jeder nichts isst. Den ersten Tag durfte ich von meienr Familien aus nur den halben tag fasten, und ich muss sagen, es fuehlt sich scheisse an, alleine etwas zu essen, waehrend die andrern den ganzen Tag nichts essen und trinken. An den ersten Tagen und auch noch danach ist man allerdings so muede, dass ich mich nach der Schule immer 2 Stunden hinlege und schlafe. Fuer meine Familie ist das allerdings kein Problem, da jeder nach der Schule erst mal schlafen geht, man hat ja nichts besseres zu tun. Am Abend isst an dafuer dann umso mehr, wir fangen meist mit kleinen teigbaellchen an, die in oel gebraten werden, getrockneten fruechten und Roti Canai, ein gefuelltes brot, dasss extrem lecker ist. Danach gibts dann Reis mit tausenden Sossen, natuerlich huehnchen und Fisch, was beides total gut schmeckt, auch wenn ich in Deutschland keinen Fisch mag, muss ich sagen, dass er hier viel besser schmeckt. Nach dem richtigen Essen gibts dann wieder Fruechte, dann isst man, wenn man immernoch Hunger hat auch noch mi goreng, (gebratene Nudeln) oder nochmal eine Portion Reis.

Essen
Jetzt moechte ich auch noch etwas ueber das Essen hier in Malaysia gerichten, denn ich muss sagen, das Essen ist Spitze. Juli und August sind hier die Monate in denen es die meisten Fruechte gibt, und die werden auch, wenn man grad nicht fastet immer gegessen. Hier gibt es zum Bespiel Durian, Rambutan und vielen andere Fruechte, von denen ich meistens vergesse wie sie heissen, da es einfach zu viele sind. Hier seht ihr mal eine kleine Auswahl.



Ueberhaupt ist Essen hier sehr wichtig, waehrend Ramadan gibt es hier abends Pasar Ramadan, ein Markt an dem man s gut wie alles kaufen kann, was man essen will. Wenn kein Ramadan ist, gibt es hier wohl in jedem ort einen kleinen Essensmarkt. Dort kaufen wir dann manchmal kleine Fleischspiesse, die in Oel gebraten wurden, oder Roti Canai oder einfach ein Paar Fruechte. Ausserdem kann man viele Saefte kaufen, die man dann natuerlich mit eiswuerfeln bekommt. Die Saefte nd auch total geil, dann gibts frisch gepressten Apfelsaft, Saft aus Rambutan, Kokosnuss, Kalten Kakao, der allerdings nicht mit Milch, sndern mit Wasser gemischt wird, und viele andere.
Ich vermiss das deutsche Essen aber trotzdem.
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