Dienstag, 1. November 2011

Langkawi das zweite Mal :)


Und genau einen Monat  später (Okt.) ist es dann wieder soweit, unsere delayed Orientation findet  auf Langkawi statt. Drei Tage Sonne, Strand und Sightseeing. Wir sind 5 Deutsche und eine Belgierin als  Austauschschüler in unserem Chapter, also verbringen wir die Tage zusammen. Langkawi ist einfach toll, riesige leere Sandstrände, tolle Shoppingmalls und trotzdem hat es noch typische malayische Dörfer und ist keine pure Touristensinsel. Am Donnerstagabend fahren wir dann mit der Fähre eine Stunde von Kuala Perlis (der Hafen in Perlis) nach Langkawi. Dort angekommen sehen wir gleich den riesigen nachgebauten Adler, wie gesagt das Wahrzeichen von Langkawi. Diese Statue ist wahrscheinlich das Berühmteste auf der Insel, allerdings ist sie leider gerade in Reparatur.
Anschließend gehen wir dann in ein indisch-malayisches Restaurant, in dem wir Naan Cheese Garlic (eine Art Fladenbrot gefüllt mit Käse und Knoblauch mit 3 verschiedenen Soßen) essen. Am nächsten Morgen erhalten wir dann das wahrscheinlich europäischste Frühstück in den drei Monaten: Spiegeleier, Würstchen, Toast, Nutella und Honig. Nun besichtigen wir ein nachgestelltes traditionelles malayisches Dorf. Traditionelle malayische Holzhäuser stehen auf Stelzen und haben meistens nur einen Raum. Sie sind wunderschön mit handgearbeiteten Holzmustern und Verschnörkelungen.
Außerdem fahren wir mit einer Seilbahn auf einen riesigen Berg, von dem man eine tolle Aussicht über die ganze Insel hat. Danach gehen wir in einer Höhe von 687 Metern über dem Meeresspiegel über eine geschwungene Fußgängerbrücke (bekannt als die Langkawi Sky-Bridge), die 125 m lang ist und leider auch etwas wackelt. Aber es ist ein tolles Gefühl, da wir fast in den Wolken stehen und trotzdem eine atemberaubende Aussicht haben.
Dann gehen wir in eine Kunstgalerie, in der selbstgebatikte Tücher, Kleidung und Kunstgegenstände verkauft werden. Dort dürfen wir auch selber batiken und Tücher bemalen. Mit den verschiedenen Techniken kann man die Farben verlaufen, vermischen und heller werden lassen, so dass wir alle danach richtig schöne Bilder mit nach Hause nehmen können. Abends laufen wir dann noch an einen Strand, an dem wir Banana-Boat gefahren sind. Das ist war wirklich lustig, jedoch sind wir in 15 Minuten 6 Mal ins Wasser gefallen, was jedes Mal schmerzhafter wird und man auch immer weniger Kraft hat, um sich wieder auf das Boot zu ziehen, jedoch ist es auch wirklich lustig!
Am Samstag segeln wir dann, über das blaue Wasser auf einem tollen Segelschiff. Es ist wirklich ein ganz besonderes Erlebnis! Unterwegs halten wir an einem tollen Strand an und schwimmen zum Ufer, wo allerdings leider eine andere Austauschschülerin von einer Qualle berührt wird. Da sie auf Quallen allergisch reagiert, segeln wir wieder zurück aufs Festland, um dort in eine Klinik zu fahren. Glücklicherweise geht es ihr aber relativ schnell wieder gut.
Sonntag – leider der letzte Tag auf Langkawi – fahren wir in den Geopark. Dieses Gebiet ist 550 Millionen Jahre alt und vor allem für die Mangrovenwälder bekannt. Mangroven sind Bäume, die sich in Salzwassersümpfen oder einfach an Ufern von Meereswasser ansiedeln und sehr wichtig sind für das weltweite Ökosystem. Außerdem gehört dieses Gebiet zum UNESCO-Kulturerbe. Trotzdem können wir mit dem Boot durch das ganze Gebiet fahren und die Mangroven, Höhlen, Affen, Fische und Felsen aus der Nähe betrachten. Und wir fahren schließlich noch zu einer Fischfarm, in der wir extrem giftige Rochen, Zitteraale und jede Menge anderer Fische anfassen und füttern dürfen. Spaeter sind wir dann ueber das offene Meer zurueckgefahren, und haben dabei sogar Delfine gesehen! Wirklich großartig!

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Alltag


Nun, da ich mich gut eingelebt habe und den Alltag in Malaysia miterleben konnte, möchte ich ein bisschen von meinem Alltagsleben hier erzählen. Am besten fange ich mit meinem Tagesablauf an:
Um 6:15 Uhr stehe ich mit meiner älterern Schwester Nadhrah (16) auf. Wir duschen, natürlich kalt, ziehen unsere Schuluniformen an und packen die Schulsachen. Anschließend gibt es ein schnelles Frühstück und wir bereiten auch unser Essen für die Schule vor. Um 7 Uhr gehen wir dann nach draußen, um auf eine Freundin zu warten, deren Vater uns mit zur Schule nimmt. Meistens warten wir bis 7:15, da hier auf Pünktlichkeit nicht so großen Wert gelegt wird wie in Deutschland. Bis zur Schule nach Kaki Bukit fahren wir ca. 10 Minuten, eine für malayische Verhältnisse kleine Stadt, in Deutschland würden wir es als kleines Dorf bezeichnen. Normalerweise fängt um 7:45 Uhr der Unterricht an, nur am Montag und Freitag starten wir mit einer Schulversammlung, in der die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche besprochen und Schüler geehrt werden, die etwas Besonderes geleistet haben. An den anderen 3 Tagen beginnt der Unterricht – wie schon gesagt – um 7.45 Uhr. Es kann auch passieren, dass die Stunde anfängt und der Lehrer nur kurz kommt, um uns Aufgaben zu geben und dann wieder geht. Da ein Lehrer hier eine große  Respektperson darstellt, werden die gestellten Aufgaben dann auch ruhig und diszipliniert erledigt.
Wie ich schon in meinem ersten Bericht erwähnt habe, sind die Lehrer nicht nur sehr respektiert, sondern haben auch gleichzeitig ein viel besseres Verhältnis zu den Schülern, als ich es in Deutschland erlebt habe. Das merkt man zum Beispiel daran, dass mein Schuldirektor nach Schulschluss auf die Schüler, die noch nicht abgeholt wurden, zugeht und sich mit ihnen lange unterhält oder ich von einer Lehrerin für ein Wochenende nach Hause eingeladen werde.
Das Schulwesen ist mit dem in  Deutschland nicht vergleichbar, z.B. werden hier die Naturwissenschaften wie Mathematik, Physik, Chemie und Biologie normalerweise auf Englisch unterrichtet, allerdings wird in meiner Klasse im Fach Biologie – wie in den restlichen anderen Fächer übrigens auch – Malaysisch gesprochen. Während die muslimischen Schüler an einer Art Religionsunterricht teilnehmen, gehe ich mit den chinesischen Schülern während dieser Zeit in einen allgemein gehaltenen Ethikunterricht. Die Stunden sollten eigentlich ohne Pause in einander übergehen, da das für die Lehrer aber praktisch nicht durchführbar ist (durch den Wechsel der Klassenräume), bleibt den Schülern zwischen den Stunden glücklicherweise eine kleine Verschnaufpause.
Um 11 Uhr gibt es dann schließlich eine  Mittagspause, in der wir das von zu Hause mitgebrachte Essen essen oder in die Schulkantine gehen. Dort gibt es üblicherweise Reis, den man wahlweise mit Ei, Fisch oder Hühnchen bekommen kann. Eine Mahlzeit kostet einen bis drei Ringgit, also umgerechnet ca. 25 bis 75 Cent. Die Mittagspause dauert 20 Minuten, danach haben wir noch einmal bis 14:15 Uhr Unterricht. Anschließend holt uns entweder mein Vater von der Schule ab oder wir fahren mit dem Bus zurück. So sind wir entweder um 14:30 Uhr oder 15:15 Uhr wieder zu Hause, wo wir dann noch einmal essen.
Am Nachmittag erledige ich Dinge wie Hausaufgaben, Wäsche waschen, Kochen lernen, Lesen, Computer, Zeichnen, Malaysisch und Mandarin lernen, mit meiner kleinen Schwester (Afifah, 11 Jahre alt) und ihren Freunden spielen und manchmal kommen uns auch Freunde aus der Schule besuchen. Abends wird dann wieder gemeinsam gegessen, meistens ist die ganze Familie beisammen und wir schauen noch ein wenig Fernsehen. Um ca. 23 Uhr gehen wir dann schlafen.
Da unser Dorf wenig Abwechslung bietet (es gibt 3 kleinere Lebensmittelgeschäfte) freue ich mich immer sehr auf die Wochenenden, an denen ich z.B. von Freunden abgeholt werde, bei ihnen übernachten darf und wir zusammen tolle Dinge unternehmen. Begeistert bin ich auch immer wieder von dem Einsatz des AFS-Komitees vor Ort, die uns Austauschschülern immer wieder ermöglichen einander zu treffen oder uns auch zu besonderen Ausflügen einladen (so habe ich z.B.  Langkawi, eine Inselgruppe – aus ca. 100 kleinen Inseln bestehend – besuchen dürfen und reise nächste Woche erneut mit AFS dorthin (davon wird mein nächster MRN-Bericht handeln)).
Außerdem werden wir voraussichtlich einen Ausflug in die Cameron Highlands machen.  Und immer wieder lerne ich auch die Freiheit schätzen, die es mir in Deutschland ermöglicht mich frei und unabhängig zu bewegen. Erstaunlich finde ich immer wieder wie schnell ich mich an die neuen Gegebenheiten hier in Malaysia gewöhnt habe.
Außerdem möchte ich noch ein bisschen von der Landessprache Malaysisch erzählen. Malaysisch ist eine nicht sehr bekannte Sprache, trotzdem wird sie von jedem elften Menschen auf der Welt verstanden, da sie Indonesisch sehr ähnlich ist. Malaysisch ist keine schwer zu erlernende Sprache, es gibt keine Artikel, Vergangenheit und Zukunft wird meist aus dem Zusammenhang erkannt oder man benutzt ein Signalwort, Verben werden nicht gebeugt. Ich verstehe schon relativ viel, wenn man sehr langsam mit mir spricht und einfache Wörter benutzt.
Von mir selbstgezeichnete chinesische Schriftzeichen, die wir an dem Tag gelernt haben.
Neben Malaysisch wird hier auch noch Mandarin und Hindu gesprochen und da viele Freunde von mir Chinesen sind, versuche ich auch Mandarin zu lernen. Allerdings ist Mandarin sehr schwer, nicht die Grammatik, sondern die Aussprache und die Vokabeln. Mandarin ist eine Silbensprache, das heißt, verschiedene Silben werden aneinandergesetzt und ergeben dann verschiedene Wörter. Außerdem haben die Silben meistens verschiedene Töne, es gibt insgesamt 5 Töne, die alle anders gesprochen werden und die Silben bzw. Wörter haben dann auch eine andere Bedeutung. Bisher übe ich nur die Aussprache und das ist wirklich nicht leicht. Ich lese einen Satz vor, probiere alles richtig zu betonen und trotzdem verstehen mich die Chinesen nur mit größter Mühe. Mandarin wird eigentlich auch mit Zeichen geschrieben, die zum Großteil ziemlich kompliziert sind. Es gibt aber glücklicherweise auch eine Schrift mit arabischen Buchstaben, mit der ich lesen übe.
Malaysia ist technisch sehr gut entwickelt, aber ich spüre – besonders da ich auf einem Dorf wohne – doch noch sehr stark ein ursprüngliches Denken. Viele Leute erzählen sich hier Gespenstergeschichten und glauben auch wirklich an Geister und Gespenster. Meine Schwägerin hat mir erzählt, dass man im Dunkeln nicht allein herumlaufen sollte, außerdem meint sie, dass es Geister gibt, die weiße Menschen fressen (auf meine Frage, warum gerade weiße Menschen, erklärt sie mir: Weil sie hier selten sind und deshalb besonders begehrt!). Ein anderer Austauschschüler darf nicht pfeifen, da das Geister anlockt. Allerdings lachen einige Malayen genauso wie ich darüber, aber es gibt eben auch sehr ängstliche und phantasievolle Menschen.
Wie schon oft in meinem Berichten erwähnt, spielt das Essen in Malaysia eine große Rolle, immer und überall wird einem etwas zu Essen angeboten und es ist sehr unhöflich dieses abzulehnen. Zudem wird das Essen wirklich sehr schmackhaft zubereitet. Da auf der anderen Seite die wenigsten Malayen Sport treiben und sich auch sonst – wie ich finde – äußerst ungern bewegen, bleibt es nicht aus, dass 50% der Frauen und 40% der Männer übergewichtig sind. Hinzu kommt, dass besonders die älteren Menschen immer noch der Meinung sind, dass ein gewisses Übergewicht für Wohlstand steht. Allgemein gesehen ist der Schlankheitswahn – wie wir ihn in Europa finden – hier kaum ausgeprägt.
Die malaysische Eins und ich vor dem Haus des Ministerpräsidenten.
Frauen haben – zumindest hier auf dem Lande – eher die Rolle der Hausfrau; es gibt auf dem Dorf vergleichsweise wenige Frauen, die außerhalb des eigenen Hauses arbeiten gehen. Ich erlebe die Malaysier alle als sehr offen, gastfreundlich und an mir interessiert. Das Motto von Malaysia ist Satu Malaysia ( “Ein Malaysia” ), was das Zusammenleben vieler verschiedener Kulturen unterstreichen soll und die Eins mit der malaysischen Flagge ist auch wirklich überall zu sehen. Malaysier sind nämlich sehr stolz auf ihr Land!
Außerdem wird am 2.9. der malaysische Unabhängigkeitstag (Merdeka) begangen. Da an dem Tag aber noch Hari Raya (Fest am Ende der Fastenzeit) war, wurde der malaysische Unabhängigkeitstag erst später gefeiert. In der Schule gab es eine Art Aktionstag, an dem man Spiele spielen konnte, es gab Vorträge, verschiedene Schüler haben gesungen und der Direktor hat eine lange Rede gehalten.
Alle AFS-Austauschschüler aus Perlis und unsere AFS-Betreuer im Haus des Ministerpräsidenten.
Malaysia ist eine parlamentarisch-demokratische Wahlmonarchie. Der König ist das offizielle Staatsoberhaupt, vergleichbar mit unserem Bundespräsidenten. Die eigentliche Regierung ist ähnlich wie unsere westlichen Demokratie aufgebaut: Dem Bundeskanzler von Deutschland entspricht in Malaysia der Premierminister. Dieser steht dem Kabinett vor. Das malaysische Kabinett ist in etwa vergleichbar mit unserem Kabinett. Das Parlament besteht aus Senat (entspricht Bundesrat) und Repräsentantenhaus (entspricht Bundestag). Genau wie in Deutschland (Landesregierung) gibt es in Malaysia auch Landesparlamente. An der Spitze des Landeskabinetts steht der Chief Minister. Trotz der Ähnlichkeiten der  politischen Systeme beider Länder wird in Malaysia das Gemeinwohl sehr viel höher als die individuelle Freiheit des Einzelnen gestellt – dieses steht im Gegensatz zur europäischen Auffassung des Demokratieverständnisses.
Hier ein Foto mit dem Ministerpräsident von Perlis (mit blauem Hemd in der Mitte).
Ein sehr beeindruckendes Erlebnis war für uns Austauschschüler eine persönliche Einladung des Ministerpräsidenten des Bundeslandes Perlis, Y.A.B. Dato’ Seri Dr. Md. Usa Bin Sabu. Während des Treffens, das im September stattgefunden hat, unterhielten wir uns über die Unterschiede der  verschiedenen Kulturen (Belgien, Italien, Malaysia, Deutschland) und deren Auswirkungen auf das Zusammenleben. Wir sprachen auch über unsere neu gewonnenen Erfahrungen in Malaysia. Außerdem bekamen wir die Gelegenheit den Chief Minister persönlich Fragen zu stellen, u.a. wie seine tägliche Arbeit aussieht und was er als Herausforderung in seinem Beruf sieht. Schließlich versprach uns der Chief Minister eine baldige Stadtführung, um weitere Einblicke in die malaysische Kultur zu bekommen. Dieses Treffen wurde von den Gasteltern einer Austauschschülerin in die Wege geleitet und war eine große Ehre für uns alle.
So, das war es jetzt erst einmal wieder von mir,
viele Grüße nach Deutschland,

Freitag, 23. September 2011

Langkawi, meine Trauminsel

Die liegende schwangere Frau

 


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Die Adler
Der Sonnenuntergang

Meine Chapterleaderin ist wirklich sehr nett, sie weiss, dass mir hier in meinem Dorf oft langweilig ist, und da die anderen Austauschschueler alle weiter weg wohnen, kann ich sie auch nicht treffen, also hat sie mich spontan gefragt, ob ich mit ihr und einer Belgierin, die 2009 in Perlis ihr AFS-Austauschjahr verbracht hat, 4 Tage nach Langkawi fahren moechte. Langkawi gehoert eigendlich nicht zu Perlis, sondern zu Kedah, trotzdem lebt eine Belgierin, die zu meinem Chapter gehoert, auf Langkawi mit ihrer Gastfamilie, also konnten wir bei ihr wohnen. Langkawi ist eine wunderschoene Insel mit tollen Streanden und vielen   Attraktionen und trotzdem hat sie ihren Asiatischen/malaysischen Style nicht verloren. Da wir alleine, das heisst nicht mit der Gastfamilie oder der Chapterleaderin unterwegs waren, konnten wir uns wie Touristen verhalten und anziehen, was dch wieder ein schoenes Gefuehl ist, wenn man nach 2 Monaten mal wieder ein Kleid oder eine kurze Hose anziehen kann. Den ersten Tag haben wir mit der Familie und im Dorf verbracht, haben, wie im typischen Dorfleben, die Nachbarn besucht oder sind im Dorf spazieren gegangen. Am neachsten Tag sind wir dann an den einen Traumstrand gefahren.

 Der Strand was wunderschoen, weisser Sand, Palmen und Restaurnts an der einen Seite, dann auf der anderen Seite das Meer. Es war wirklich ein Strand, wie man sich ihn so vorstellt. Und was auch noch sehr schoen ist, ist dass die Streande nicht so voll sind wie normalerweise, sondern relativ leer, das mag an der Saison liegen, ich weiss es nicht, jedenfalls hatten wir jeden Mange Platz ;) Am Nachmittag sind wir dann einer Einkaufsstrasse shoppen gegangen, was hier total viel Spass macht, da es malaysische Preise sind, und deshalb alles sehr bilig ist (zum Beispielt hab ich ein Kleid fuer umgerechnet 7 Euro gekauft, ein Handtuch fuer 4 Euro, dann geht man fuer 2 Euro essen etc.) Da es dort tausende schoene Inseln gibt, haben wir am Tag darauf Island-Hopping gemacht. Es war genial. Zuerst sind wir zu einer Insel namens Dayang Bunting Marble gefahren, eine Insel die von der einen Seite wie eine liegende, schwangere Frau aussieht.

 Mitten auf der Insel ist ein Suesswassersee. Die Legende sagt, dass wenn man das Wasser dieses Sees trankt, wird man schwanger. Na ja, wir waren trotzdem dort schwimmen, und das Wasser war angenehm und erfrischend. Das Wahrzeichen von Langkawi ist ein Adler, da es auf langkawi oder besonders auf der Insel, die wir als neachstes besichtigt haben, tausende Adler gibt. Wir sind mit dem Boot zur Insel gefahren, und ueberall um uns herum waren Adler, die natuerlich mit Futter angelockt wurden.  Die naechst und leider letzte Insel war wieder ein toller Sandstrand mit Palmen, ich habe nie zuvor einen so tollen Strand gesehen. Nach 3 schoenen Tagen mussten wir dann leider wieder nach Hause fahren, aber mir wurde versprochen, dass ich nochmal nach Langkawi fahren darf :)

Freitag, 9. September 2011

Hari Raya

Selamat Hari Raya !
Endlich, nach einem Monat fasten, war dann am 30.8 endlich der langersehnte Tag gekommen, Hari Raya. Aber ich fange vorne an: Am 26.8 war der letzte Schultag vor den Ferien, weshalb alle muslimischen Schueler in traditioneller Keidung (Baju Kurung) in die Schule gekommen sind. Da ich mit meiner Famiie Hari Raya feiere, bin ich auch mit Baju Kurung gegangen. Zuerst hatte wir, wie jeden Freitag eine Art Treffen im Schulhof, danach haben sich die muslimischen Schueler und dei Nicht-Muslimischen Schueler getrennt. Ich bin mit den Muslimen zu einer Art Gottesdienst in der Schulaula gegangen. Es war echt ein tolles Gefuehl, da alle die gleiche Art von Kleidung anhatten, jedoch mit unterschiedlichen Farben und Mustern, sodass die Hallo voll mit bunten Farben war.
 Fuer mich war der Gottesdienst eher langweilig, bis mir von einer Lehrerin ein Kopftuch in die Hand gedrueckt wird und mir erklaert wird, dass ich jetzt einen Vortrag halten soll. Da meine Malaysisch leider immernoch nicht ganz gut ist und schon garnicht gut genug fuer einen Vortrag ueber Hari Raya vor ca. 700 Schuelern, schreibt mit meiner Freundin schnell ein paar Zeilen auf Malaysisch. Der Vortrag hat dann ganz gut geklappt, auch wenn ich die Schueler und Lehrer mit meiner Aussprache doch oefters zum Lachen gebracht habe :) Nach dem insgesammt dreistuendigem Gottesdienst sind wir dann nach draussen gegangen, wo erstmal tausend Fotos gemacht wurden, da die meisten Lehrer und Schueler Fotos von mir mit Kopftuch haben wollten. Ja, das ist hier anders, in Deutschland finden die meisten Leute, dass man mit Kopftuch aelter aussieht, hier sind alle der Meinung man sieht viel juenger aus. Naja, danach hat dann jeder Lehrer jeden Schueler mit der muslimischen Verabschiedung (man gibt sich die Haende und der Juengere beruehrt mit der Stirn die Haende von dem Aelterem) verabschiedet und jeder wuenscht sich Selamat Hari Raya (Frohes Hari Raya) und die Schueler sagen "Maaf Zahir Batin" ( heisst etwas aehnliches wie: ich bitte um Vergebung).
Zuhause gehts dann mit den Vorbereitungen weiter:
Plaetzchen backen ( Wir haben ca. 10 verschiedene Sorten gebacken, und jeweills min. 2 Kisten)
Haus putzen ( Und zwar nicht nur den Boden, sonder auch Fenster, Vorhaenge, Betten und Kuechen und einfach alles)
Letzte Einkaufe erledingen (wir sind ca 3 Stunden zu 8 in einem Auto fuer 5 Personen bei 30 Grad ohne Klimaanlage in ganz Perlis rumgefahrenund haben noch Zutaten zum Backen, Putzmittel, Teller und Glaeser, noch ein paar Kleidungsstuecke und Geschenke gekauft, )
und kochen (fuer die ganzen Leute die uns besuchen kommen)
 
Montag Abend sitzt dann die ganze Familie gespannt vorm Fernseher, da nun verkuendet wird, ob Hari Raya auf Dienstag oder Mitwoch faellt, und jeder natuerlich mit den Vorbereitungen fertig ist und hofft, am neachstenTtag feiern zu koennen. Und wir hatten Glueck! Am Dienstag ging es dann los, wir stehen um 6 Uhr auf, (kalt) duschen, fertig machen und Baju Kurung anziehen und das erst mal nach einen Monat mal wieder richtig Reis fruehstuecken ;) Um 8 geht dann meine Familie in die Moschee,  da ich leider nicht mitdarf bleib ich dann mit meiner Tante und ihren Kindern zuhause. Hari Raya ist ein Fest, bei dem jeder jeden besuchen darf und ueberall willkommen ist. Also stellen wir die gebackenen Plaetzchen und Saft und Kaffee zum Trinken auf den Tisch, waehrend ca. im 5 Minutentakt Kinder und Familien reinkommen, sich kurz hinsetzen, ein paar Pletzchen essen und wieder gehen. Die Kinder kommen allerdings meistens nur wegen dem Geld, da an Hari Raya alle Kinder von den Erwachsenen Geld bekommen. Das heisst die Kinder kommen ins Haus, begruessen meinen Gastvater und bekommen einen Ringgit( Malaysisches Geld, ca. 25 Ct) in die Hand gedrueckt und gehen wieder. Ausserdem ist Hari Raya, wie schon oefters erwaehnt, das Ende der Fastenzeit, deshlab wird hier quasie den ganzen Tag gegessen. Essen ablehnen gilt hier als unhoeflich, und an Hari Raya wird einem ueberall Essen angeboten, auf der einen Seite sehr schoen und gastfreundlich und auch sehr lecker, andrerseits auch ziemlich anstrengend, da es dann bei jedem Haus, das wir besuchen "Makan-Makan" (Essen-Essen) heisst. Am Nachmittag fahren wir dann eine Runde im Dorf alle Freunde der Familie besuchen, essen tausende Plaetzchen, dann fahren wir duch ganz Perlis verschiedene Onkel und Tanten der Familie besuchen und, wenn wundert es, essen jedes Mal aufs neue Nudeln oder Reis, das einem einfach ueberall angeboten wird. Schliesslich kommen wir dann  um ca. 23:30 bei meiner Oma an, essen mal wieder Reis und gehen raus Feuerwerke anzuenden. Das war wunderschoen, da der ganze Himmel von erleuchtet war und es ueberall geknallt und geblitzt hat.
Am neachsten Tag gehts dann weiter mit Essen, Verwandte besuchen, Essen, Fotos machen, und wieder Essen. So geht es dann bis Freitag weiter. Allerdings muss ich noch erzaehlen, dass wir wieder einmal einen Onkel besuchen waren, der in seinem Haus 2 Baby Leopaden( ueberhaut nicht tierfreundlich in einem mini Kaefig) und ca 10 verschiedene Schlangen ( unter anderem Riesenwuergeschlangen, Koenigspyton und Kobra) haellt. Mein Vater hat dann alle ungifitgen Schlangen mal hochgehoben und wollte sie mir geben, ich konnte mich allerdings nicht ueberwinen, auch nur in ihre Naehe zu kommen.
Insgesammt kann ich ueber Hari Raya sagen, dass es ein tolles Fest ist, dass man die ganze Zeit unterwegs ist und mindestens 7 Mahlzeiten am Tag isst :D

Montag, 29. August 2011

gutes Wochenende :)


Mit etwas Verspaetung moechte ich jetzt dann doch noch vom letzten Wochenende verichten, das, zum ersten Mal nicht einmal langweilig war. Freitag Abend um ca. 23:30 ruft mich Sir Azmi, ein Afs Volunteer an, dass er mich morgen mit zum Shoppen nach Alostar nimmt. Alostar ist eine andere grosse Stadt in der es viele riesige Shoppingkomplexe gibt. Da meine Familie nichts dagengen hat, ging es dann fuer Daniela und Simon, zwei andere deutsche Austauschschueler in Perlis morgens los. Wir sind dann zuerst mal in einen riesigen Shoppingcenter gefahren, der, jaaa, ein Glueck  auch in der Fastenzeit einen geoeffneten Pizzahut hat. Ein richtiger Luxus, nach einen Monat fast ausschliesslich Reis endlich mal wieder Pizza. Eigendlich faste ich ja mit meiner Familie mit, aber an diesem Wochenede hab ich dann mal Pause gemacht. Danach sind wir dann noch ein bisschen shoppen gegangen, jedoch ist fuer grosse Leute in Asien nicht viel mit Shoppen. Aber Spass hats trotzdem gemacht, besonders als wir ein Donut geschaeft gefunden hat, das Donuts aller Art verkauft hat. Fuer ca umgerechtnet 40 ct. pro Stueck. Danach sind wir noch mit Sir Azmi nach Kuala Perlis gefahren, zu einem riesigem Restaurant, wo wir tausend verschiedene Fischarten gegessen haben. Kuala Perlis ist direkt am Meer und deshalb haben wir abends den Sonnenuntergang beobachten koennen, der wriklich schoen war. Danach hab ich noch bei Daniela geschlafen, da ich leider sehr weit weg von den anderen Austauschschuelern wohne. Das war auf jeden Fall auch sehr lustig, besonders da wir am naechsten Morgen um halb 5 oder so aufgestanden sind, um Pfannkuchen fuer ihre Familie und uns zu machen. Ihre Schwester hats jedenfalls geschmeckt, der Rest der Familie war leider noch nicht von ihrem Urlaub zurueck. Also konnte ich ihre Reaktion nicht sehen. Schade!
 Dann hat mich Sir Azmi wieder nach Hause gefahren, wo mich eine Stunde spaeter dann meine chinesische Freundin Lily dann abgeholt hat und mit nach Kaki Bukit genommen hat, wo wir chinesisch und mit Staebchen essen gegangen sind. Das Essen war echt gut, wir haben chinesische Nudeln mit Sosse gegessen und dazu Milo Ais (Eiskalter Kakao) getrunken. Echt koestlich! Danach sind wir mit den anderen Freunden aus der Schule, die bei ihr im Dorf wohnen nach Gua Kelam gefahren, das ist eine Hoehle, durch die am auf einem Steg gehen kann. Gua Kelam ist toll beleuchtet und auch sehr beeindruckend, da unter einem Wasser f;liesst und die ganzen Waende wegen dem Steinen und dem Wasser glitzern. Dann sind wir zu einem See gefahren (natuerlich alles mit Motorraedern), der eine Art Gang durch den See hat, den man Knietief sehr weit in den See gehen kann. Und was auch noch neu fuer mich war, dass das Wasser bestimmt 30 Grad oder waermer hatte. Haette ich mir ja eigendlich denken koennen, ein stehendes Gewaesser und das ganzen jahr 30 Grad oder waermer, aber es ueberrascht einen doch, wenn man dann merkt, dass das Wasser waeremer ist als die Luft. Dann sind wir wieder einmal Essen gegangen (man merkt hier wirklich, wie wichtig Essen in Malaysia ist) diesmal eine Art gefuellte Dampfnudel. Auch total lecker. Ich sehs schon kommen,dass ich nach diesem Jahr wirklich fett sein werde :D
Wieder zuhause hat mir dann meine familie erzaehlt, dass wir  Fastenbrechen in der Moschee machen warden, also hat mir meine Gastmutter den groesstmoeglichen Baju Kurung ( traditionelle Kleidung ) besorgt und dann sind wir zur Moschee gefahren. Dort war an diesem Tag wirklich fast das ganze Dorf, zuerst beten die Muslime in der Moschee, ich h=bin dann mit den anderen die nicht beten konnten oder noch Essen vorbereitet haben, draussen geblieben. Danach wird dann gegessen, und es ist eine tolle Atmosphaere, gemiensam mit dem Dorf zu essen. Jeder kann sich nehmen soviel er essen kann, jeder hilft danach und davor und jeder kann sich setzen zu wem er will und ist willkommen.

Sonntag, 21. August 2011

Dorfleben :)


Wie in meinem ersten Bericht schon erwaehnt wohne ich hier ziemlich auf dem Dorf. Das ist zwar etwas nevig, da meine ganzen Freunden aus der Schule in anderen Doerfern wohnen, andererseits ist es auch ziemlich interessant. Ich lebe hier mit meiner Familie, das heisst meine beiden Schwestern, meiner Mutter und meinem Vater und der Frau meines aelteren Bruders in einem kleinem Haus, bei dem wir in Detuschland sagen wueder, dass es zu klein fuer diese vielen Menschen ist, hier ist es aber, glaube ich ziemlich normal. Dorf-Atmosphaere ist was ganz anderes, wie ich es in Deutschland jemals erlebt habe.   Familie spielt hier eine sehr grosse Rolle, man verbringt mit ihnen eigendlich den ganzen Tag. Jeden Dienstag Abend okmmt meine ganze Grossfamilie uns besuchen, das heisst wir essen zusammen und spielen mit den kleineren Kindern ider schauen fern. Kommt nicht die Familie, kommen meistens die ganzen Kinder und Freunde aus der Nachbarschaft. Ist schon ganz lustig, da wir dann Spiele spielen, die ich mit 8 oder 9 gespielt habe ;) Aber es ist ein tolles Gefuehl, da jeder kommen kann wan er will, wenn man keine Lust hat kommt man halt nicht. Aber jeder ist willkommen. Es isnd immer Leute da, die mit dr reden wollen und andere Kinder/ Jugendliche, die mit die spielen. Allerdings kann einen das auch aufregen, da man hier sowas wie Privatsphaere nicht kennt. In meinem Zimmer sind immer nch meine Schweter und auch freunde,  und manchmal denke ich mir nur so:  ich will jetzt mal niemanden sehen und allein sein. Aber insgesammt, ist es echt toll, ein richtiges Dorfleben kennenzulernen.  Man merkt aber auch, dass hier Europaeer nicht oft gesehen werden. In der Schule habe ich ja schon beschrieben, wie es mir geht, aber auch zuhause in unserem Dorf oder ausserhalb  merkt man es immer wieder. Zum Beispiel muss man, wenn in unser Dorf will, an 2 Polizeistationen vorbei, ich weiss auch nocht genau warum die da sind, ich glaub weil wir ziemlich nah an thailand wohnen. Jedenfalls als ich das erste Mal mit meiner Familie daran vorbeigekommen bin, musten alle aussteigen, ich musste meinen Wohnort in Deutschland, meinen Namen natuerlich und den von me inen Eltern in Deutschland sagen. Und mir hat Sir Azmi, ein AFS Volunteer erzaehlt, dass in meinem Dorf vor 2 Wochen schon mal eine Deutsche war, zwar nur fuer 2 Monate, aber die musste dierkt als sie das erste Mal ins Dorf kam, mit den Polizisten auf die Wache fahren und dort erstmal einen Zettel mit ihren Gruenden uasfuellen, warum sie nach Malaysia gekommen ist. Diese Maedchen ist sowieso sehr beruehmt hier. Ich werde immerwieder gefragt, 1. Warum ich wiedergekommen bin ( sie verwechslen mich mit ihr, obwhl sie mir ueberhauptnicht aehnlich sieht)2. Ob sie meine Schweter ist & 3. Ob ich sie kenne. Ein anderes Beispiel, das mir immerwieder klar macht, dasss es hier nicht oft hellhaeutige Leute gibt, ist wenn ich kleine Kinder oder Babys sehe. Manche Babys fangen an zu weinen, andere wollen ubedingt meine Haut anfassen, andere sind so schuechtern dass sie erstmal weglaufen etc.
UEber haupt merke ich hier erst richit, was es heisst, Freiheit zu haben und unabhaengig zu sein. Ich bin hier von jedem abhaengig, meiner gastschwester, da nur sie mich im Dorf mit dem Motorrad itnehmen ann, meinem Vater, da nur er Auto fahren kann und ich weder Auto noch Motot=rrad fahren kann / darf, merke ich erst jetzt, was es dich fuer ein luxus ist, jederzeit1. ein auto zur verfuegung zu haben und 2. mehrere Leute zu kennen, die es auch fahren koennen. Dann bin ich in der SChule total von meinen Freunden abhaengig, da ich leider immernoch nicht viel verstehe und sie mir deshalb alles uebersetzen muessen, mich zu den kalssenzimmern bringen und mir sagen, wann wir pause haben oder nach ahuse gehen keonnen, da das immermal wieder variiert.
Was ich auch nich von deutschland kenne, ist das wir hier manchmal fuers ganze dorf kochen, und dann in die Moschee gehen und dirt essen. es ist ein tolles Gefuehl, wenn sich jeder nehmen kann und jeder mal essen kocht.
Da ich in Deutschland jedoch nicht jemand bin, der lange zuhause rumsitzt und fernseh schaut, wie es hier oefters der fall ist, ist mir doch schon sehr oft langweilig. Und dann haben ich hier das Problem, dass ich keine chance hab rauszukommen, wenn nicht meine freunde mich abholen. Das kene ich von Deutschland auch nicht, da ich da einfach mit em Fahrrad irgendwohin fahren kann und mirkeine  Sorgen machen muss, ob ich ueberhaut noch was nan dem tag erleben werde. Jedoch hab ich mittlerweile gute freunde gefunden, die mich abholen kommen. Das ist auch soetwas, was in deutschland nie passieren wuede, dann hat mir meine freundin erzaehlt, dass ihre eltern mich ah=bholen kommen, und wir zusammen essen gehen. Sie ahben mich eingeladen, obwohl sie mich davor nicht gekannt haben. haben mir suessigkeiten geschenkt und haben sich sogar noch bedankt, dass ich mit ihnen essen will. Dann haben sie mir halb Perlis gezeigt und wir sind widcer essen gegangen.  Gastfreundschaft pur :)

Samstag, 13. August 2011

Fasten und Essen


Fasten
Vom 1.August bis zum 30. August wird bei Muslimen gefastet. Da ich in einer muslimischen Familie wohne, Habe ich das ziemlich gut miterleben koennen. Man fastet nach dem Monskalendar der Muslime, also steht man hier in perlis um halb 5 morgens auf, isst bis viertel vor 5 und darf abends erst um 7:30 und, je nachdem welcher Tag, 5-10 Mintuten spaeter wieder essen. Ich habe auch gefastet. und muss sagen: Es ist hier gar nichtmal so schwer ], nciths zu essen und zu trinken, da jeder nichts isst. Den ersten Tag durfte ich von meienr Familien aus nur den halben tag fasten, und ich muss sagen, es fuehlt sich scheisse an, alleine etwas zu essen, waehrend die andrern den ganzen Tag nichts essen und trinken. An den  ersten Tagen und auch noch danach ist man allerdings so muede, dass ich mich nach der Schule immer 2 Stunden hinlege und schlafe. Fuer meine Familie ist das allerdings kein Problem, da jeder nach der Schule erst mal schlafen geht, man hat ja nichts besseres zu tun.  Am Abend isst an dafuer dann umso mehr, wir fangen meist mit kleinen teigbaellchen an, die in oel gebraten werden, getrockneten fruechten und Roti Canai, ein gefuelltes brot, dasss extrem lecker ist. Danach gibts dann Reis mit tausenden Sossen, natuerlich huehnchen und Fisch, was beides total gut schmeckt, auch wenn ich in Deutschland keinen Fisch mag, muss ich sagen, dass er hier viel besser schmeckt. Nach dem richtigen Essen gibts dann wieder Fruechte, dann isst man, wenn man immernoch Hunger hat auch noch mi goreng, (gebratene Nudeln) oder nochmal eine Portion Reis.


Essen
Jetzt moechte ich auch noch etwas ueber das Essen hier in Malaysia gerichten, denn ich muss sagen, das Essen ist Spitze. Juli und August sind hier die Monate in denen es die meisten Fruechte gibt, und die werden auch, wenn man grad nicht fastet immer gegessen. Hier gibt es zum Bespiel Durian, Rambutan und vielen andere Fruechte, von denen ich meistens vergesse wie sie heissen, da es einfach zu viele sind. Hier seht ihr mal eine kleine Auswahl.

 

Ueberhaupt ist Essen hier sehr wichtig, waehrend Ramadan gibt es hier abends Pasar Ramadan, ein Markt an dem man s   gut wie alles kaufen kann, was man essen will. Wenn kein Ramadan ist, gibt es hier wohl in jedem ort einen kleinen Essensmarkt. Dort kaufen wir dann manchmal kleine Fleischspiesse, die in Oel gebraten wurden, oder Roti Canai oder einfach ein Paar Fruechte. Ausserdem kann man viele Saefte kaufen, die man dann natuerlich mit eiswuerfeln bekommt. Die Saefte nd auch total geil, dann gibts frisch gepressten Apfelsaft, Saft aus Rambutan, Kokosnuss, Kalten Kakao, der allerdings nicht mit Milch, sndern mit Wasser gemischt wird, und viele andere.
Ich vermiss das deutsche Essen aber trotzdem.