Selamat tenga hari,
Jetzt melde ich mich das erste Mal aus Malaysia, leider etwas verspaetet. Zuerst mal ein paar Informationen zu Malaysia: Malaysia liegt in Asien, unterhalb von Thailand und ist in zwei Teile aufgeteilt, der eine Teil liegt auf der malayischen Halbinsel und der andere auf Borneo. Ich lebe auf der malayischen Halbinsel gan im Norden im kleinsten Bundesstaat namens Perlis. Am 13.07 bin ich mit 18 anderen Deutschen nach Malaysia geflogen. Wir sind ueber Nacht geflogen, mit einmal umsteigen im Bangkok. Schliesslich, nach 13 Stunden Flug kar, der Hauptstadt von Malaysia an. Nach dem Auschecken, Koffersuche, und dem Treffen der AFS-Betreuer ging es dann mit dem Bus weiter, da der Flughafen ausserhalb liegt. Um ca. 20 Uhr sind wir dann im Dunkeln in der Hauptstadt Kuala Lumpur angekommen. Kuala Lumpur ist bei Nacht wunderschoen, die Petronas Towers und alle anderen grossen Gebaeude sind beleuchtet, in den Baeumen haengen Lichterketten und ueberall haengt die malayische Flagge. Als ich das erste Mal in Kuala Lumpur und ueberhaupt in Malaysia aus dem klimatisiertem Bus ausgestiegen bin, kam mir zu zuerst ein Schwall Abgase und total warme Luft entgegen, sodass man erst mal gar nichts machen kann, ausser stehen bleiben und sich an das neue klima zu gewoehnen. In unserem Hotel, in dem wir zwei Naechte bleiben sollten, trafen wri dann auch die anderen jugendlichen, die nach Malaysia geflogen sind. Wir Deutschen waren die groesste Gruppe, sonst sind da noch Spanier, Italiener, Ungarner, Portugiesen, Amerikaner, Belgier, Schweizer, Franzosen und eine aus Venezuela. Insgesammt 52 Leute, die aus der ganzen Welt nach Malaysia geflogen sind. Nach der ersten, nicht so erhohlsamen Nacht im Hotel, da ich noch ueberhaupt nicht muede war, ging es am naesten Morgen mit Unterricht in Kultur, Sprache und Benehmen weiter, um die ersten Fettnaepfchen zu vermeiden. Nachmittags sind wir dann Kuala Lumpur besichtigen gegangen, leider haben wir wegen dem knappen Zeitplan die petronas Towers nur von weitem sehen koennen. Dafuer waren wir in einem riesigen Shoppingcenter, in dem man, wie auch auf jeder Strasse, alles kaufen kann. Traditionelle und moderne Kleidung, Essen, Touristen Artikel, Spielzeug und Handwerk. Danach sind wir noch einen Indischen Tempel anschauen gegangen, er war wunderschoen. Ueberall Statuen von Goettern, alles ist bunt, ich haben selten so ein schoenes Gebaeude gesehen. h
Nachdem wir dann diesen temple bestaunt hatten, waren wir alle so muede, dass wri nurnoch zurueck ins Hotel wollten. Kuala Lumpur ist zwar total schoen, jedoch auch sehr anstregend. Da es hier das ganze Jahr um die 30 Grad Celsius hat, und in der Stadt dann noch Bagase und Essensgeruch hinzukommen, ist es doch sehr anstrengend die Stadt zu besichtigen.
Am naesten Tag sollten wir dann unsere Gastfamilien treffen, jedoch ist Perlis von Kuala Lumpur so weit entfernt, dass ich und fuenf andere, deren Gastfamilien in Perlis wohnen noch 7 Stunden Bus gefahren, bis wir dann morgens um 6 Uhr unsere Gastfamilien getroffen haben. Fuer mich war das sehr aufregend, das es mir nicht gelungen war, mit ihnen Kontakt aufzunehmen, da Briefe drei Wochen dauern und eine E-mail-Adresse haben sie nicht. In Malaysia gibt es drei verschiedene Bevoelkerungsgruppen, Muslime, Chinesen und Inder. Meine Gastfamilie ist muslimisch und besteht aus meinen beiden Schwestern und meinen Eltern. Allerdings wohnt zur Zeit auch noch mein Bruder und seine Frau hier. Sie sind alle total nett und helfen mir die Sprache schnell zu lernen. Wir wohnen hier in einer kleinen Wohnsiedlung, die nur ein paar Lebensmittellaeden, eine Grundschule und einen Spielplatz hat. Um von einer Strasse in die andere zu kommen, faehrt man mit dem Motorrad. Ich war zuerst etwas verwirrt, als ich drei kleine Kinder auf einem Motorrad fahren sah. Als ich dann das erst Mal in unserem Haus ankam, haben mir meine Eltern gleich suesse malayische Teilchen zu Essen gegeben. Essen ist naemlich fuer die Malayen sehr wichtig, einem wird bei jeder Gelegenheit etwas zu essen angeboten. Es abzulehnen waere unhoeflich. Allerdings ist das Essen auch so lecker, dass man meistens auch gar nicht ableben will. Das Essen besteht aus Reis mit verschiedenen Sossen und Huehnchen oder Rind. Zum Nachtisch essen wir dann meistens Fruechte, wie die landestypischen Fruechte Durian und Kokosnuss. Bei muslimischen Familien wird auf dem Boden und mit den Fingern gegessen, genauso wie man die Schuhe vor dem Betreten des Hauses auszieht und keine Hunde und Schweine beruehren darf. Was ich nicht wusste, ist, dass Muslime auch nicht Karten spielen duerfen, wie ich leider erfahren musste, als ich meine Schwester gefragt habe, ob sie Lust hat zu spielen. Sie duerfen das nicht, wie ich jetzt weiss, da fuer sie Glueckspiele mit Geldeinsaetzen verboten sind. Dass wir nicht mit Geld spielen, spielt dann keine Rolle. Da ich eher auf dem Land lebe, ist das familienleben hier sehr wichtig. Wir besuchen unsere Verwandten mindestens einmal in der Woche, und jeden Dienstag kommt die ganze Familie zu uns. Dann wird geredet, Fernseher geschaut, natuerlich gegessen oder mit den kleinen Kindern gespielt.
Nach 3 Tagen einleben in der familienbin ich dann in die Schule gegangen.am ersten Tag und auch noch jetzt,, komme ich mir vor wie ein Ausserirdischer, ueberall werde ich von Schuelern angesprochen, wie ich heisse, woher ich komm und ob sie mich im Facebook adden koennen, wenn ich durch die Schule laufe bekomme ich "I love you" oder "How are you" hinterhergerufen, antworte ich dann "Fine, and you", wissen sie nicht mehr weiter, da das Schulenglscih hier nicht so gut ist. Die Schueler sind aber alle total nett, jeder ist interessiert an Deutschland, will mit mir reden oder mich etwas fragen. In der Klasse freunde zu finden ist auch nicht so schwer wie ich gedacht hatte, da alle auf einen zugehen und mit mir reden wollen. Wenn sie sich unterhalten, und ich dazukomme, freuen sie sich und erklaeren mir kurz, ueber was sie reden. Es gibt hier Schuluniformen, Muslime tragen ein langes, weites, weisses, bis zu den Knien gehendes T’shirt und darunter einen blauen Rockund ein weisses Kopftuch. Chinesen und Inder tragen ein blaues Kleid, dass mich an eine Schuerze errinnert, und darunter ein weisses T’shirt. Allerdings sind auf meiner Schule von 800 Schuelerm nur ungefaehr 100 Chinesen und Inder. Ich trage die malayische Uniform, aber ohne das Kopftuch. Die Uniform ist sehr wichtig und muss immer perfekt sauber und gebuegelt sein. Schmuck, Schminke, elektronische Geraete (Handys und Fotoapperate) und Nagellack sind strengstens verboten. Das Lehrer- Schuelerverhaeltnis ist hier sehr gut, die Lehrer werden sehr respektvoll behandelt, am Anfang der Stunde steht man auf und begruesst sie, am Ende der Stunde bedankt man sich wieder bei ihnen. Trifft man sie allerdings ausserhalb des Klassenraums, kann man sich mit ihnen wie mit Freunden unterhalten. Die Schuldirektorin hat mich zum Beistiel direct zu sich nach hause fuer das neachste Wochenende eingeladen, meine klassenlehrerin hat mir gesagt, dass ich Hari Raya, das grosse Fest nach dem fasten-Monat bei ihr feiern werde. Am Montag musste ich mich vor der ganzen Schule auf Englisch vorstellen und 10 Minuten ueber mein Leben in Deutschland reden. Zum Glueck auf Englisch, Malaysisch kann ich trotz meiner Bemuehungen naemlich noch nicht gut, nur die Standartsaetze. Die Naturwissenschaften sind hier auch auf Englisch, was mich sehr freut, da ich in malayischen faechern wie Geschichte und Bahasa malayu nichts verstehen kann.
Da ich in Deutschland Handball gespielt habe, und ich das meinen Freunden in der Schule erzaelt habe, kamen sie direct am neachsten Tag zu mir und haben mich fuers Schulteam eingetragen. Mit diesem Team hatten wir dann auch gleich am Nachmittag ein Tunier gegen andere Schulen und ich muss sagen,. Die Stimmung war klasse. Obwohl wir ungefaehr eine Stunde Fahren mussten, sind einige Lehrer und Schueler und anfeuern gekommen. Allerdings wird hier handball etwas anders gespielt, zwar mit den gleichen regeln, aber es ist glaube ich weniger das Ziel, viele Tore zu schiessen, sondern nur, sie zu verhindern. Dementsprechend wurden die Spiele meist mit 2:2 oder 3:1 beendet. Da wir 2 Spiele gewonnen haben, sind wir auch ins Finale gekommen, leider haben wir dieses dann mit 2 Toren verloren.
So, das wars jetzt erst mal von mir, im August wird bei Muslimen gefastet, ich bin gespannt, wie ich das verkraften werde. Mir wurde zwar auch angeboten, nicht mitzufasten, aber ich will es auf jeden Fall probieren. Sampai jumpa lagi (bis bald) , Sophie
Sonntag, 31. Juli 2011
Mittwoch, 29. Juni 2011
Noch 2 Wochen
Die Zeit rennt davon, es sind nurnoch 2 Wochen und ich muss immernoch tausende Sachen erledigen. Aber immerhin weiß ich endlich wo ich hinkomme: Ich werde in den Bundesstaat Perlis nach Padang Besar kommen. Perlis liegt im Norden von Malaysia und ist das kleinste Bundesland. Padang Besar ist eine Stadt direkt an der Grenze zu Thailand. ich glaube sie ist hauptsächlich für ihre Bahnhof und den riesigen Einkaufscenter bekannt :D . Auf der Karte seht ihr die Stadt ganz oben. Padang Besar hat 10.000 Einwohner, was ein bisschen kleiner ist wie die Stadt aus der ich komme, also für mich sehr gut. Außerdem weiß ich auch schon meine Schule, jedoch nur ihren Namen, im Internet kann man dazu nichts finden :( Von meiner Gastfamilie hab ich bisher nur den Namen und die Adresse, deshalb muss ich mich wohl noch etwas gedulden, bis die interessanteren Informationen kommen.
Mittwoch, 25. Mai 2011
Montag, 9. Mai 2011
Liebe Sophie,
dieses Geschenk passt garantiert in deinen Koffer, es ist klein, wiegt nichts und du kannst es überall hin mitnehmen!
Ich hoffe dass du, deine Familie, und deine Freunde viel Spaß daran haben werdet !
Hier ist er also, dein eigener Blog, in dem du deine besten Eindrücke, Erfahrungen, Bilder. Videos usw. dokumentieren kannst !
Ich wünsche dir eine ganz tolle Zeit !!
Viele Liebe Grüße,
Annika
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Ich hoffe dass du, deine Familie, und deine Freunde viel Spaß daran haben werdet !
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Ich wünsche dir eine ganz tolle Zeit !!
Viele Liebe Grüße,
Annika
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